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In der Diplomarbeit werden Umgestaltungsvorschläge, die sowohl den Freiraummangel im Quartier als auch die fehlenden Wegeverbindungen
kompensieren sollen, gemacht. Entlang des fast vier Kilometer langen Ringgleises bietet es sich an abwechslungsreiche Freiräume für Naherholung, wie Spielplätze und Aufenthaltsorte, für die
angrenzenden Wohngebiete zu schaffen. Am Ringgleisweg befinden sich neben Einrichtungen wie der Kunsthochschule und dem Klinikum Celler Straße auch Geschäfte zur Nahversorgung sowie mehrere
Schulen und Kindergärten, so dass der Strecke für alltägliche Wege eine sehr hohe Bedeutung zukommt. Das erfordert einen hochwertigen Ausbau, dazu gehören u.a. Beleuchtung,
Querungsmöglichkeiten an den Straßen und öffentliches Mobiliar. Als attraktive Freizeitverbindung wird das Ringgleis auch über den Stadtteil hinaus eine Bedeutung im Fuß- und Radwegenetz der
Stadt erhalten, daher wird eine Verknüpfung und Verbindung mit anderen Freizeitwegen und -zielen wie dem Westpark und dem Ölper See vorgeschlagen. Der Weg soll damit für verschiedene Nutzer
wie Spaziergänger und Jogger aber auch für schnellere Fortbewegungsarten wie Radfahrer und Inlineskater brauchbar sein. Die Bedeutung des Ringgleisweges als Freizeitweg für ganz
Braunschweig wird ihn auch als Veranstaltungsort attraktiv machen. So können sich hier Veranstaltungen, Ausstellungen (z.B. Projekte der HBK) und andere kulturelle Aktivitäten etablieren.
Der Ausbau des Weges sieht daher die Einrichtung flexibel nutzbarer Flächen vor. Die in den letzten Jahren bereits erfolgreich auf dem Ringgleis veranstalteten Flohmärkte sind in diesem
Sinne ein gute und richtungsweisende Beispiele. Des weiteren kann der Weg an die Identität und Vergangenheit des Westlichen Ringgebietes erinnern, indem hier Exponate der
Industriegeschichte ausgestellt und inszeniert werden. Insgesamt kann der Ringgleisweg damit zu einer bekannten Adresse in Braunschweig werden und zur Schaffung eines positiven Images des
Stadtteils beitragen. |