Das Ringgleis : Radschnellweg oder Flaniermeile ?

Vom Bedeutungswandel einer alten Bahnstrecke

Von Hans-W. Fechtel / braunschweiger forum

Das Ringgleis. Am Anfang waren die Gleise und die Züge. Mit der Stilllegung des Bahnbetriebes kamen zunächst die Schottervegetation und die Brombeerhecken, später dann Birken und Sträucher, denen das alte Gleisbett gute Wachstumsbedingungen bot. Auch manch‘ ein Kaninchen, mancher Heuschreckenschwarm und manches Vogelpaar fand hier ein passables Zuhause.

Die Diskussionen um den Ausbau der alten Bahntrasse zu einem Geh-/Radweg in den späten 90er Jahren drehten sich um andere Belange:

  • Schaffung eines sicheren Schulweges
  • Spielräume für Kinder in dem mit Grünflächen unterversorgten westl. Ringgebiet
  • Schaffung eines „Ersatz-Parks“ vor der Haustür
  • Gassi-Strecke um die Ecke.

Die ersten Baumaßnahmen am Ringgleis trugen dem Rechnung; sie richteten sich vorrangig an Spaziergänger und FreizeitradlerInnen:

  • dezenter Rückschnitt der seitlichen Vegetation
  • Anlage eines naturnahen Weges in wassergebundener Decke
  • Ausstattung mit Sitzbänken und dezenter Beleuchtung entlang des Weges
  • hier und da Spielgeräte für die Kleinen und
  • Kotbeutelspender für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner.

Mit dem fortschreitenden Ausbau der Gleistrasse und deren verbesserter Integration in das städtische Radverkehrsnetz haben sich die Nutzergruppen in den letzten Jahren teilweise verändert. Der Ringgleisweg findet zunehmend auch Beachtung bei den Alltagsradlern. Sei es als Abkürzung, auf dem täglichen Weg zur Schule/zur Arbeit, als schnelle Verbindung zum Nahversorger oder als sichere Alternative auf dem späten Heimweg von der Kneipe.

Mit dem teilweise veränderten Nutzerkreis ändern sich – „form follows function“ - nun bei manchem auch die Ansprüche an die Ausbauqualität des Weges:

  • Herr Manlik (CDU) und der ADFC fordern Asphaltdecken für eine ganzjährige Benutzung
  • an den querenden (Neben)Straßen wollen manche Ringgleis-Radler Vorfahrt erhalten
  • etliche Politiker und Planer sehen den Ringgleisweg gar schon als Teil eines Radschnellweges zw. Wolfsburg und Braunschweig.

Ja, was ist er denn nun, der Ringgleis-Weg? Nun, zu allererst ist er das verkehrliche Rückgrat eines Stadtumbaus hin zu einer „Stadt der kurzen Wege“ und zur Förderung der Nahmobilität in Braunschweig. Insoweit ist die Förderung des schnellen Radverkehrs o.k.

Das allein wäre aber zu kurz gedacht. Denn neben den RadlerInnen gibt es ja auch noch die Spaziergänger, die spielenden Kinder, die Gassigeher, die vielen Gehbehinderten mit ihren diversen Rollstühlen und Rollatoren … und die Stadtflaneure. Alle wollen sie am Charme und der Attraktivität des Ringgleisweges partizipieren. Und das sollen sie auch !

Deswegen wäre eine Ausrichtung des Wegeausbaus nur an den Interessen der schnellen RadlerInnen ein Fehler. Auch die Langsamen und Schwachen müssen ihren Platz finden auf dem Ringgleis !

Freuen wir uns daher über jeden und jede, die den Weg für sich „entdeckt“ und regelmäßig benutzt: sei es als wohnungsnahes Refugium, als Stadtteil-Promenade, als Sonnenwiese oder als flotte Abkürzung auf dem Weg ins Büro. Nur, wenn wir uns gegenseitig respektieren, wird der Ringgleisweg auch längerfristig ein Weg für alle sein … und uns verbinden !

Kommentare:

Liebe Braunschweiger,
als Tourist und begeisterter Radfahrer aus dem Ruhrgebiet kann ich die vielen negativen Kommentare nur zum Teil nachvollziehen. Es ist richtig, dass die unzureichende Beschilderung der nicht fertiggestellten südöstlichen Anteile dazu führte, dass wir den Anschluss verfehlten. Doch können die Braunschweiger Bürger froh sein, dass Sie ohne große Steigungen eine solch komfortable Radstrecke durch Wohn- und Stadtgebiete besitzen, bei der man nebenher noch den erfolgreichen Übergang von früherer Industrie zu modernen Techniklandschaft studieren kann.
CorKel aus Hagen, der Stadt mit der schlechtesten Bewertung der Fahrradstruktur in Deutschland

Dr. Cornelius Kellner 07.05.2021
Antworten

Wann beginnen denn eigentlich die Arbeiten im südlichen Ringgleisgebiet, Bereich Brodweg um den Schrebergartenverein Mastbruch?

Karsten 07.05.2021
Antworten

Moin,
schaut man auf der Braunschweig.de Seite dann ist die geplante Routenführung im Südosten zukünftig ganz anders als hier dargestellt. So im bereich Brodweg: Hinter der Eisenbahnbrücke einmal um den KGV Mastbruch herum. Es fallen dort wohl auch einige Schrebergärten weg. Warum ist die Seite hier nicht aktuell? Sollte dann zumindest in "blau gestrichelt" so dargestellt werden wenn dem so ist.

Karsten 19.04.2021
Antworten

Das Ringgleis hätte Braunschweig deutlich beim Thema Fahrradstadt voranbringen können. Die Chance für eine gute Route einmal fast um die Innenstadt hätte viele Strecken fürs Fahrrad interessant gemacht. Bei der aktuellen sehr halbherzigen Umsetzung bleibt es für Radfahrer leider kaum eine Alternative. Fußgänger auf beiden Seiten, spielende Kinder, Hundeleinen quer über die Fahrbahn... da ist man auf der normalen Straße leider deutlich schneller.
Eine große Chance zur Verkehrswende wurde leider total vergeigt. Schade. So gute Möglichkeiten für einen gut ausgebauten Radweg haben nicht viele Städte. Braunschweig hätte das mit gutem Beispiel einen modernen Weg einschlagen können. So ist leider nur ein weitere schlechter (Rad-) von vielen.

Murks 14.04.2021
Antworten

Na ja....besser so als gar kein Ringgleis, in verkehrsarmen Zeiten (z. B. Arbeitsweg in der Woche) kommt man da gut, schnell und mit wenig Kreuzungen zum Autoverkehr voran. Welche Stadt hat sowas schon zu bieten? Und wir Radfahrer sind ja nicht alleine auf der Welt. Ich finde das, mit gegenseitiger Rücksichtnahme ist es gut so wie es ist. Am Wochenende bei schönem Wetter meide ich als Radfahrer dann halt das Ringgleis. Ist ok.

Karsten 19.04.2021
Antworten

Was würden denn die meisten von der Einrichtung von 2-3 bike-energy Stationen am RG halten? Das netz wird ja stetig ausgebaut (www.bike-energy.com). Fände ich mal wieder eine schöne Aufwertung bei überschaubaren Kosten. Eine tolle Sache fürs eBike

Karsten 30.03.2021
Antworten

Hallo zusammen,
ich bin schon oft das Ringgleis entlanggeradelt. Was ich zu beanstanden habe, ist die teilweise sehr schlechte Kennzeichnung. Besonders auf den sogenannten Ersatzrouten ist dies der Fall. Als Ortskundiger ist das ja meistens kein Problem, als "Ersbefahrer" oder "Fremder" hat man hier aber Probleme den rechten Weg zu finden.
Hier sollte man unbedingt nachbessern! Sonst ist das Ringgleis wirklich einmalig!

Conrad2 11.03.2021
Antworten

Mich würde mal so interessieren, wei es mit der Schneeräumung auf den Radwegen der selsbt ernannten "Fahrradstadt Nummer zwei hinter Münster" so steht. In "Hallo Niedersachsen" auf N3 präsentiert sich der Räumdienst mit blitzblanken Fahrzeugen und suggeriert in der BZ, dass von Problemen keine Spur ist.

Als Alltagsradler hingegen sehe ich seit Tagen vollgeschobene Radwege überall, dann mal Gehwege, mal Radwege geräumt, manchmal beides, Fußgänger auf Radwegen, Radfahrer auf Gehwegen, Radler auf der Fahrbahn. Man kommt tagelang nicht vernünftig durch. Es hat doch den Anschein, dass man es wie so oft nicht will. Auch beim letzten großen Winter vor rund 10 jahren war es so, da wurden von 1€-Jobbern aus den dreckigen Schneehaufen vorm Schloss Kippen rausgepickt, während die Wege unbenutzbar waren....man muss halt Prioitäten setzen, mehr Schein als Sein.

Vom Ringgleis rede ich besser gar nicht, da wird das Radeln in schätzungweise 2 Wochen erst wieder möglich sein, wenn alles abgetaut ist und der Matsch getrocknet ist.

Wäre es frech zu fragen womit sich braunschweigs Fahrradlobbyisten in letzten 42 Jahren außer dem Ringgleis so beschäftigt haben?

Schneemann 16.02.2021
Antworten

Gerade einen Spaziergang über das Ringgleis gemacht...

Dabei habe ich neben Schlittenfahrer viele Fußgänger und auch Radfahrer beobachtet. Da der Weg mittlerweile plattgetreten ist, geht das.
Um aber das Ringgleis ganzjährig nutzbar zu machen und vor allem eine Alternative zum Fahren auf der Fahrbahn auf dem Ring zu sein, wäre es nötig, das Ringgleis auch bei diesem Wetter einem Winterdienst der Stadt anzuvertrauen!
Dann könnte man abseits der großen Straßen sicher vorankommen.

The doctor 14.02.2021
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Mal sehen wie lange es dauert bis die neuen Geschichtscontainer dann auch wieder beschmiert sind. Es wird in BS ja alles mit Graffiti beschmiert was halbwegs nach einer Fläche aussieht. Speziell im Bereich 5km um das Stadion. Schrecklich der werteverfall.

Karsten 01.02.2021
Antworten

Ich war eigentlich ein ziemlicher Fan des Projektes. Nun verläuft dieses Projekt mitten durch unseren Schrebergarten!
Herzlichen Dank! Wir verlieren ein Drittel der Gesamtfläche und unsere Gartenlaube. Von den Pflanzbeständen ganz zu schweigen. Im März soll es losgehen, die Information der Stadt kam Ende Januar... weiß man das erst seit gestern??? Es soll zwar eine Entschädigung geben, welcher Art/Höhe ist aber derzeit noch unklar. Egal wie hoch, im Sommer mit der halben Stadt am Gartenzaun ist der ruhige Rückzugsort Geschichte! Direkt daneben befindet sich übrigens ohne Ende Fläche für einen Zweispurigen Radweg und mehr! Vermute mal das Gelände gehört aber der Bahn, wenn auch ungenutzt und man müsste den Hang begradigen. Dann doch lieber mitten durch die Gärten und Gartenlauben. Manche Nachbarn verlieren fast ihre gesamte Fläche samt kleinen Steinhaus. Ist ja nicht so, dass da Menschen lange Jahre Mühe und Leidenschaft investiert haben. Geile Nummer dieser Masterplan Ringgleis.

Betroffener Gärtner 30.01.2021
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https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article231072102/Das-aendert-sich-am-Ringgleis.html

Haben Sie eigentlich schon in den Büschen gegenüber des Busbetriebshofes die vor 1945 gebaute Rampe zwischen dem AW (Lokpark) und der Brücke an der Lindenbergallee/Busbetriebshof entdeckt?
Diese hätte schon die ideale Steigung für Radverkehr, ist sogar flacher als die Rampe am Kennelweg.
Man müsste nur die Büsche und Bäume wegschneiden und nen Weg drauf bauen.
Auf dem 1946er-Plan in der Miska-Chronik ist da bereits ein Gleis zum AW eingezeichnet, aber nie gebaut worden.

Eine weitere schmalere Rampe bewindet sich am Damm gegenüber der AW-Mauer, hier fuhr die Peter-Büscher-Baufirma vom Lindenberg her hoch. Allerdings müsste man hier dann die Brücke über der AW-Gleiszufahrt wieder einbauen, was wegen der geringen Höhe über der Oberleitung einem größeren Umbau der Widerlager gleich kommt.

R.Ampe 07.12.2020
Antworten

Neben dem ganzen Genörgel auch einfach mal eine positive Nachricht.
Das Ringgleis ist grandios. Davon können sich viele Städte in Deutschland etwas abschauen.

Weiter so!

Pendler 11.11.2020
Antworten

Soooooooooooo !! Mein Reden, dieses ganze Genörgel hier geht eine schon auf den Sack. Ich fahre wann immer es geht auf dem RG, welche andere Stadt hat schon etwas Vergleichbares!!!

Karsten 11.01.2021
Antworten

Grandios ist derzeit auch der "Forschritt" beim neuen Pipenweg, im Prinzip seit Wochen fertig, aber trotzdem gesperrt.
Und das Westand hat schon über Jahr geöffnet und kein Logo bzw. Schriftzug am Gebäude, ledglich ein lächerliches kleines Schidchen gegenüber an einen Baum gefriemelt.

Nörgelnörgel 21.11.2020
Antworten

Die BZ berichtet gerade wie es nun weiter geht, Beleuchtung Borsigstraße-Lindenbergallee, Beleuchtung Nußberg.

Toll umweltfreundlich Wege zu beleuchten, die nachts nicht wirklich benutzt werden. das Verkehrsaufkommen und die Attraktivität wird definitiv nicht dadurch steigen. Wir werden durch die steigende Lichtverschmutzung vielmehr keine Glühwürmchen und Sterne mehr sehen, Nachtfalter und andere Tiere irritieren.

Fahrräder haben heutzutage sehr gute LED-Beleuchtungen mit über 30 Lux (oder als Mindestaustattung Halogenscheinwerfer mit 10 Lux). Wer diese nicht hat, hat auch nicht bei Dunkelheit zu radeln und schonmal garnicht zu meckern, dass man nichts sieht.
Es wäre besser, wenn die Polizei endlich mal wieder mehr Radfahrer ohne Beleuchtung aus dem Verkehr zieht.

Spaziergänger werden sich nachts auch kaum dahin verirren, ich habe selbst mal ne Weile nachts mehrere abgelegene Stellen am RG beobachtet, vielleicht alle 15-30 Minuten ein Rad mit ausreichender eigenständiger Beleuchtung. dafür braucht nicht die ganze Nacht Strom verschwendet werden. Denkt auch mal an die Energievrschwendung und den Klimawandel.

Sinnlos Geld zu Fenster rausschaufeln könnt Ihr von AK Ringleis und Radverkehr, Projekte am wirklichen Bedarf vorbei fordern. Der Kennelweg ist zwar teils geflickt worden, aber immernoch holprig.
Die tolle "Fahrradstadt" BS hat gerade kürzlich die Radwege an der Salzdahlumer Straße unter den Bahnbrücken "saniert" nur leider da wo keine erheblichen Schäden waren, sondern den schönen neuen Asphalt direkt neben die schlimmsten Schadstellen aufgebracht.

Ich wünsche mir nach 40 Jahren ADFC und 40 Jahren BS-Forum langsam mal Radelorganisationen, die der Stadt für den verzapften Blödsinn und die Unverschämtheiten auf die Finger hauen und (wieder) mit verantwortlichen Planern und Politikern die schlimmsten Stellen abradeln, statt lustige Radellieder beim "Anradeln" zu singen. Beim Ringcenter und der Autovermietung daneben hebe ich mittlerweile wegen der Wurzelhuckel wieder ab, viele Radfahrer weichen auf den besser zu befahrenen Gehweg aus, aber neuer Asphalt wird sinnlos daneben unter den Brücken hingeschmiert, wo keine Schäden sind.

Es werde Licht 27.09.2020
Antworten

Das Ringgleis wird in einigen Beteichen auch im Dunkeln stark frequentiert!
Vor allem Schüler und Fußgänger profitieren von einer Beleuchtung. Es sind nicht nur Radler unterwegs. Und da geht die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer vor!

The doctor 25.10.2020
Antworten

aber Herr Doktor, falls Sie zufälligerweise der bekannte Augenarzt im Forum sind, sollten Sie doch die "Nachtblindheit" kennen. Autofahrer, die darunter leiden, dürfen nachts nicht mehr fahren, auch bei beleuchteten Straßen nicht. Also warum überall unsinnige Lampen aufstellen?

Und wenn schon Lampen, dann intelligente Lampensteuerung, die sich nur bei Bedarf auf Annäherung einschalten, nach Entfernung des Wegnutzers wieder ausgehen, sowas gibt es in anderen Städten schon. Grundsätzlich hätte man das schon zwischen Arndtstraße und Füllerkamp mal realisieren können, weil hier das Nutzerpotenzial insbesondere im Winter zwischen 20 Uhr und 6.30 Uhr sicherlich bei null Radfahrern/Fußgängern liegt und damit die Funzeln nicht ständig leuchten müssen.
Da nützen angebliche Schulwege, sowie die Nutzerzählungen am Tag und Hochrechnungen auf 24 Stunden gar nichts, dass sind einfach nur hingeschummelte Phantasiezahlen. War jemals einer von Ihnen mal mitten in der Nacht (sagen wir mal 1.00-2.00 Uhr) und im Sommer/Winter da unterwegs und hat gezählt? Ich stand schon mal ne Weile vor rund einem Jahr gegen 21.00 am Kennel bei feuchter Herbstwitterung auf dem hohen Damm, da kam innerhalb einer Stunde nicht ein Radfahrer/Fußgänger. Den Bereich der beleuchteten "Blauen Brücke"über die A391 kann man von da auch sehen und da war auch kein Radverkehr zu sehen.

Braunschweig sieht sich gerne als "Verkehrskompetenzregion", "Forschungs- und Wissenschaftsstadt" und schafft es nicht mal zukunftsweisende Technologien und Steuerungen dort anzuwenden wo sowas echt mal Sinn macht. Im Übrigen gibt es einfachere Bewegungsmelder sicherlich schon rund 40 Jahre. Von Zeitschaltuhren ganz zu schweigen.

anerkannter Troll 06.11.2020
Antworten

Ich bin nicht irgendein (Augen)doktor... ich bin DER Doctor! ;-)

Was hat denn die Nachtblindheit mit Fußgängern zu tun?
Und warum sollen es nur angebliche Schulwege sein? Das Ringgleis im Bereich des westlichen Ringgebiets wird sehr häufig von Schülern frequentiert. Und auch um halb sieben - wenn ich zur Arbeit radle - sind schon viele Fußgänger unterwegs! Das übrigens ganzjährig.

Intelligente Lampen wären allerdings eine gute Idee. Freue mich da schon auf die Anwohner am Ringgleis, für die es dann immer hell und dunkel wird...

Denn nicht Überfalles ist so wenig Bebauung wie beim Kennelbad.

Übrigens wird die Beleuchtung in ganz Braunschweig schon seit Jahrzehnten helligkeitsabhängig an und ausgeschaltet...

The doctor 05.01.2021

Ein rücksichtsvolles Nebeneinander auf dem Ringgleis ist natürlich wünschenswert und ich finde es auch nicht falsch, dass dafür Schilder aufgestellt werden sollen. Nun habe ich heute in der BZ zwei Entwürfe gesehen. Auf dem einen ist eine "Oma" abgebildet, deren Aussehen vor 50 Jahren vielleicht noch dem Üblichen entsprach. Mir scheint das sehr überholt. Für Eindrücke empfehle ich sich folgendes mal anzusehen: https://www.59plus.de/seniorenflashmob-2018-was-fuer-ein-grandioser-tag/

Antje Mickan 26.09.2020
Antworten

Lieber Troll, ließe sich Kritik nicht auch anders formulieren? Ich finde Ihren Text befremdlich und verstehe die letzte Frage nicht.
Nomen muss nicht Omen sein, ich hab's auch geschafft.
Das Ringgleis ist im Großen und Ganzen einfach super!

Hester the Molester 09.09.2020
Antworten

oh wie toll,jetzt wurden am RG-Weg unterhalb Schloss Richmond zwei von über zwanzig Löchern bzw. Pfützen aufgefüllt. Wahrlich eine "tolle", "professionelle" und besonders "noble" Geste der selbet ernannten "Fahrradstadt" Braunschweig. Ich verneige mich vor dem Till Eulenspiegelbrunnen.

Die heute in der Zeitung verkündeten Nisthilfen finde ich auch ganz prima, lenken sie doch gut von den Schäden und anderen Versäumnissen ab. Schönen Gruß an den FB Stadtgrün, welcher die Holzbalken an der Begrenzung auf dem Damm im Kennel nach rund drei Monaten (sichtbarer Schaden seit 8 Monaten) immer noch nicht vollständig repariert haben... eine Arbeit, die ich in 30 Minuten gemacht hätte (drei bis vier Schrauben ersetzen, ein Blech gerade dengeln)

anerkannter Troll 03.09.2020
Antworten

was sollen eigentlich die neuen Piktogramme darstellen? Für ein rücksichtsvolles Mitenander auf dem RG werben?
Dafür ist anscheinend Geld da, aber für die seit etas 6 Monaten unfertige Baustelle an der Roten Wiese, fehlende/defekte Verkehrszeichen und Poller, Schlaglöcher, Schadstellen und andere Mängel nicht.

Die Krönung ist, dass man nach einer Schadensmeldung über einen Monat später eine Fertigmeldung bekommt und ich beim befahren der Stelle an demselben Abend festellte, dass der seit Anfang des Jahres bestehende und gut sichtbare Schaden nicht behoben wurde, nicht mal im Ansatz was gemacht wurde.

Manche Leute erzählen mir, dass Ihnen vom Befahren des Ringgleises abgeraten wurde, weil es überfüllt ist. Andere verfahren sich immernoch und finden es einfach nicht, die sehen trotz Karten in der Hand nicht wo sie sind und woher sie gekommen sind und in welche Richtung sie fahren müssen.

Soll die fehlende Tafel am 1898er Grabstein (neben Eisenbahn-Brücke Marienberger Straße) eigentlich wieder bis zum Sankt Nimmerleinstag so bleiben?

Anerkannter Troll 21.08.2020
Antworten

Ringleis hier, Ringgleis da, überall Ringleis, die BZ berichtet heute vom Ringleis im Neubaugebiet Querum. Können Sie Ihren guten Freund Stachuara mal darauf hinweisen, dass nicht alles Ringgleis ist? Die Strecke bei Querum war nämlich die so genannte Schuntertalbahn nach Fallersleben, stillgelegt 1998 nach Aufnahme des Betriebes auf der Weddeler Schleife.

Genau genommen wurde das "Ringleis" ja erst durch das Braunschweiger Forum so genannt, ist also ein Phantasieprodukt aus Ihrem Gehirnschmalz. Spätestens das "östliche" und das "südliche" Ringleis sind dann hahnebüchener Unsinn, haben mit der Braunschweigischen Landeseisenbahn und/oder einem Ring um die Stadt gar nichts mehr zu tun.
Die Chronik des Braunschweiger Rangierbahnhofs von Gerald Miska spricht hier im Jahr 1992 vom "westlichen Güterring" und Christopher Wulfgramm spricht im BLE-Buch auf seite 16 von der "Ring- und Stammbahn".

Und die Tourenleiter von ADFC und Co erzählen auch immer mehr Unsinn, da saß ich im Frühjahr zu der 40-Jahr-Feier-Tour des ADFC doch rein zufällig daneben auf dem Damm zum Rangierbahnhof, als so ein blöder Quasselkopf der Gruppe hier was von Bahnstrecke nach Berlin erzählte. Ich konnte mich natürlich nicht beherrschen und habe dem Tourenleiter erklärt was das war.

Für solche Führungen wäre ja ein orts- und eisenbahnkundiger Radfahrer ideal, nur wenn der Tourenleiter dann trotz der vorherigen Bereisung und Abstimmung macht was er will, macht sowas auch keinen Sinn mehr. Schadeschadeschade.....

Braunschweigische Landeseisenbahn 25.07.2020
Antworten

Sonntag morgen um halb zehn ist die Welt no.... äh nicht in Ordnung!

Das Ringgleis ist noch recht schwach ausgelastet, an der seit über 1,5 Jahren beschädigten Kurve Gartenstadt wird es mit Kinderwagenanhänger nun bei Gegenverkehr zu eng. 1m mein Anhänger, 1m der Anhänger im Gegenverkehr macht zwei Meter zuzüglich Sicherheitsabstand und man hoppelt so durch den geschotterten Randbereich.
Wie nett von der Stadtverwaltung, dass die bereits häufiger gemeldeten Schäden immer so unverzüglich und vorbildlich beseitigt werden.

Es war tatsächlich nicht viel los, am Spielplatz Werksteig überholte ich dann eine Joggerin mit mäßigem Tempo, als ich dann wieder rechts ran wollte überholte mich ein rücksichtsloser MTB-Fahrer rechts ohne Ankündigung mit hohem Tempo, deutlich über 20km/h. Als ich ihn dann an der Ampel Celler Straße darauf aufmerksam machte, das die Verkehrsregeln auch für ihn gelten, meinte er "auf einem Trampelpfad" zu sein, wo nichts gelte und beleidigte mich auch noch.
Wo ist eigentlich die Fahrradstaffel geblieben, die habe ich schon seit Monaten nicht mehr auf dem RG gesehen? Wird so ein rücksichtsloses Verhalten der Radfahrer mittlerweile auch von AK Ringleis und AK Radverkehr, ADFC-BS, Initiative Fahrradstadt, Polizei BS und Stadt BS so hingenommen? Muss erst richtig etwas passieren, dass man einlenkt und diese Zustände beseitigt?

Mein Sonntagsausflug ist leider schon wieder gelaufen, noch bevor ich weiter raus kam. meine gute Radel-Laune ist dahin. Es hat nicht direkt mit dem RG zu tun, sondern mit den ganzen chaotischen Ramboradlern, die immer mehr werden und mit den miesen Radwegverhälnissen in der Stadt.
Da wird man am Freitag abend schon mal auf der Brücke Wendentor von einem Fußgänger abgedrängt und bekommt gesagt, das sei ein "Bürgersteig". Kurz davor ist und dahinter ist ne Trennlinie und VZ241, also ein benutzungspflichtiger Radweg.
Oder man fährt am Atrium-Bummel-Center Richtung Hauptbahnhof und hat dort jeden Tag Fußgänger und Geisterradler im benutzungsplichtigen Radweg.
Dann kam mir gestern noch ein Radfahrer am Willy-Brandt-Platz am Viewegs-Garten auf dem Gehweg entgegen, genau auf höhe Litfaßsäule zog er dann unerwartet auf den Radweg und dränge mich ab.
U.a. sind auf der Schill-, Acker- und Ottmerstraße seit Jahren erhebliche Asphaltschäden zu beklagen, die Fahrbahnen daneben bereits öfter saniert oder umgebaut worden als die teilweise benutzungspflichtigen "Radwege". Gegenüber der Gedenkstätte Schillstraße ist ne Bordsteinabsenkung für Radfahrer, die ständig zugeparkt ist.

Was haben Sie und die anderen Radelvereine eigentlich in den letzten 40 Jahren so gemacht? Man kann hier nicht mehr entspannt und regelkonform Radeln, nicht mal mehr Sonntags morgens, wenn die Welt no... äh doch nicht in Orndung ist.

Ich behalte mir vor auch ohne Veröffentlichung weiter zu kommentieren und meine Meinung zu äußern, wenn mir was nicht passt.

Sonntagsradler 12.07.2020
Antworten

Ich wohne im Lindenberg einen Radweg suchen Sie in diesem gesamten Stadtteil vergebens. Um mit dem Fahrrad zur Helmstedter Straße zu gelangen kann ich mich in den durch die Neubaugebiete zunehmenden Autoverkehr wagen, oder ich benutze die „Rumpel-Piste“ Reindagerothweg (Bezeichnung der Braunschweiger Zeitung entnommen)
Aber jetzt ist der Reindagerothweg saniert und ist jetzt Teil des Ringgleis. Vom Kennelbad bis Riddagshausen wurden ausschließlich vorhandene Wege benutzt um sich schnell mit der Fertigstellung des Ringgleises feiern zu können.
In Zukunft soll ich auf meinem halbwegs sicheren (wenn auch ohne Winterdienst) Radweg zur Stadt und zur Arbeit flanieren – ich bedanke mich, aber auf so etwas verzichte ich.
Der Weg zur Fahrradgerechten Stadt kann -meiner Meinung nach- nicht so aussehen, dass Radwege umfunktioniert werden und an anderer Stelle Striche auf die Fahrbahn gemalt werden die dann irgendwo enden wenn man nicht weiter weiß.

Roland Winters 30.06.2020
Antworten

Als Rollstuhlfahrer ( trotz Motor Unterstützung, als 6 kmh schnell) werde ich als langsames Hindernis für die Fahrad Heizer behandelt! Rücksichtnahme ist oft Fehlanzeige

Hubsi 01.06.2020
Antworten

Wurde von Ihnen vor einiger Zeit nicht ständig angekündigt, dass die Echobrücke in den Lichtparcours eingebunden wird?

ich sehe hier davon nichts:
https://www.braunschweig.de/lichtparcours2020/karte/

Sie versprechen und erzählen den interessierten Teilnehmern Ihrer Veranstaltungen, sowie den Lesern Ihrer Veröffentlichungen immer wieder Dinge, die hinterher entweder gar nicht oder ganz anders stattfinden.

Funzel 25.05.2020
Antworten

Was auch immer man vom kompletten Asphaltierung des Ringgleises halten mag (Allwetter-Tauglichkeit versus Flächenversiegelung), die Charme des ursprünglichen Ringgleises ist in den erweiterten/sanierten Abschnitten durch den dunklen Asphalt zumindest für mich verloren gegangen – jetzt heißt es für mich schnell durch statt genießen. Und nicht alle "sanierten" Abschnitte waren zuvor "Schlammstrecken". Es ist auch inzwischen gut bekannt, dass sich über dunklem Asphalt die Luft deutlich stärker aufheizt als über hellen Oberflächen. Dies war auch in den letzten beiden Sommern deutlich spürbar und sollte im Zuge des Klimawandels nicht außer acht gelassen werden. Zumindest bei zukünftigen Bauabschnitten/Sanierungen wäre es also angebracht, wenn dann gleich farbigen Asphalt zu verwenden (am besten in ähnlichem Ton, wie zuvor die nicht asphaltierten Abschnitte und ja, es gibt farbigen Asphalt!) und in den bereits dunkel asphaltierten Bereichen ließe sich das Problem durch einen entsprechenden farbigen Anstrich beheben.

Auch sollte beachtet werden, die Bordsteine soweit abzusenken, dass man sich als Fahrradfahrer nicht das Vorderrad ruiniert. An manchen Stellen wurde die Höhe der Bordsteine offensichtlich von jemanden geplant bzw. durchgeführt, der hier selbst nicht mit dem Rad drüberfährt, so zum Beispiel an der Einmündung Arndtstraße (zu Am Lehmanger) oder – nicht ganz so schlimm – an der Überquerung des Mittelweges. Bitte mal das Ringgleis mit einem ungefederten Rad abfahren und entsprechende Stellen ausbessern. Vielen Dank.

immerRadelwetter 19.05.2020
Antworten

Komplett asphaltieren? JA BITTE! Nicht damit man schneller fahren kann, sondern weil von dem breiten Weg nur noch eine trockene Mitte übrigbleibt auf der such alles drängelt.Damit auch Berufstätige in der nassen Jahreszeit sauber beim Job ankommen (und alle anderen natürlich auch) Damit man Fussgänger nicht nassspritzt, wenn man, um ihnen auszuweichen, nur noch durch Pfützen fahren kann. Damit man im trockenen Sommer sich selbst und die Fussgänger nicht in Staubwolken hüllt. Das Ringgleis ist einfach toll,bei jeder Witterung nutzbar wäre es noch besser!

Bettina 08.04.2020
Antworten

auch wenn wir jetzt andere Probleme haben.....

Ursprünglich hatte man im Kennelweg ein Fahrradstraße-VZ an der Einmündung des Weges in den Kennel auf höhe der Poller gesetzt, wenige Tage, bzw Wochen später wurde das Schild unter die Echobrücke verpflanzt, sodass es aus Richtung Nachwuchsleistungszentrum sichtbar war.

Jetzt sehe ich, dass dieses VZ wieder an Standort 1 bei den Pollern steht und somit sowohl für Radler von der RG-Rampe und KFZ vom NLZ nicht sichtbar.
Wer ordnet hier so nen Quatsch an, Till Eulenspiegel?

Mein Vorschlag: Dieses VZ am Ort lassen, weiteres Fahrradstraße-Schild noch hinten bei der RG-Rampe am Wendehammer hinstellen, ensprechende Markierungen auf die Fahrbahn aufbringen, dann passt es! natürlich erst nach der Krise.

Bleibt gesund!

Anerkannter Troll 17.03.2020
Antworten

Wie Sie der heutigen BZ entnehmen können ist der Pollerabstand zum RG an der Mauer Borsigstraße bei 89cm und damit zu schmal für einge Fahrräder und Anhänger. Rechts wären es 90cm, links 1m bis zum Rand des Asphaltes, das wäre immernoch zu schmal. Durch den unbefestigen Bereich links passen Schwertransporter und PKW fahren da mittlerweile durch oder Parken im Ringgleisweg. Das einzige was die Poller dort erschweren ist der Radverkehr.

Eine Nachbesserung wäre doch m.E. erforderlich, aber die Antwort der Pseudofahrradstadt-Verwaltung in der BZ war ja schon zu erwarten und ist mal wieder sehr radfahrerfreundlich und unfallträchtig. Deshalb trolle ich das hier nochmal rein, da Sie ja maßgeblich mit dem RG beschäftigt sind und immer so toll in di BZ-Kamera lächlen können.

Des Weiteren sind Wegweiser am Reindagerothweg/Braunschweiger Straße in die falsche Richtung gesetzt worden.
Statt des Zieles "Rangierbahnhof 0,3km" oder "Lokpark" mit dem nur Eisenbahnfetischsisten was anfangen können, wäre doch eher der Bebelhof angebracht gewesen, welcher bislang nirgendwo genannt wird, Platz wäre auf den Schildern zum Lokpark ja gewesen.
Wie will man verhindern, dass da KFZ aus dem Gartenverein geradeaus weiter in den breiten Geh- und Radweg fahren?

Die Ampelschaltung über die Helmstedter Straße ist Diskriminierung, die Ampel reagiert nur auf Anforderung, aber erst Minuten später, nachdem die anderen Fahrbeziehungen mehrfach grün hatten. Insbesondere in der nebenverkehrszeit uund nachts ist das ziemlich unnötig udn verführt nur zu Rotlochtverstößen der Radfahrer. Ich persönlich gehe mittlerweile immer von einem Defekt aus, wenn die Fahrbahnampel quer oder parallel zu meiner Aufstellfläche zweimal Grünlicht bekommt und meine Ampel rot bleibt.

An der Gewerbeanlage Mastbruch kann man schon KFZ-Reifenspuren auch den Matsch aufs Ringgleis bewundern, hier gehört ein Zaun an die Grundstücksgrenze.

An der Brücke über die Mittelriede im Feld beim Mastbruch kollidieren nun zwei Radroutenführungen, hier müssen neue Wegweiser hin.

bei Riddagshausen fehlt an einer Kreuzung unter einem Wegweiser das Ringgleissymbol, da sich hier zwei Wege kreuzen wäre die Ergänzung sinnvoll, falls das Symbol auf der Fahrbahn nicht zu erkennen ist.

Am Kennelweg ist das Ende und der Anfang der Pseudo-"Fahrradstraße" nicht eindeutig für alle Verkehrsteilnehmer zu erkennen, es müsste m.E. auch am Nachwuchsleitungszentrum ein entsprechendes Schild hin. Am Wegweiser neben der Echobrücke ist immernoch kein Ziel über den bereits seit zwei Jahren geöffneten Ringgleisweg zu finden.

An der Brücke Richmondweg fehlt ein Hinweis auf den WHH-Fernradweg. Unterhalb Schloss Richmond hat man einen Wegweiser ganz falsch gesetzt, zeigt auf den Parallelweg. Außerdem ist die Wegoberfläche dort mit Pfützen, Schlaglöchern übersäät, wurde seit Jahren nicht saniert.

Ecke Borsigstraße/Schwartzkopfstraße fehlen noch Wegweiser und Symbole.
An anderer Stelle sind die auf die Fahrbahn aufgepinstelten Symbole bereits wieder durch Dreck oder Abnutzung schwer zu erkennen.

An der Sportanlage Rote Wiese überfahren immer wieder KFZ das Ringgleis um auf der Rasenfläche gegenüber zu parken. Bis vor 4-5 Jahren war da ein Zaun aus Holz, der verrottet ist. hier muss auch wieder eine derartige Sperre hin, sonst sind die Poller davor einfach sinnlos.
Ein Teil der Fahrbahn dort wurde neu asphaltiert, löblich, aber dort ist immernoch ein Stück, welches ziemlich holprig ist.

Auch im Kennelweg ist die Pseudo-"Fahrradstraße" eher eine Holperpiste, aber gut so, dann Rasen die Autosfahrer nicht so schnell über die Pseudo-"Fahrradstraße".

An der Grünewaldstraße gelten wegen der Beschilderung bzw. Nichtbeschilderung zwei gegenteilige, widersprückliche Verkehrsregeln, mal "rechts vor links" und mal "Vorfahrt achten" wegen VZ 205 am Ringgleis. Auch an anderenStellen hat man VZ205 völlig unsinng hingesetzt.

ich finde bestimmt noch mehr Defizite. Es würde Sinn machen, wenn Sie auch ne Runde auf dem RG drehen würden um zu überprüfen, was dei "Fachkräfte" unserer sebst ernannten Pseudo-"Fahrradstadt" so "höchstprofessionell" gemacht haben.

MfG

Ringgleisbenutzer 18.12.2019
Antworten

Danke, dass Sie sich auf den Weg gemacht haben, um meine Feststellungen zu überprüfen, ich bin Ihnen vorhin unauffällig ein kleines Stück gefolgt, habe mich aber nicht zu erkennen gegeben, weil Sie mir schon mal Konsequenzen angedroht hatten. Schauen sie mal nicht so grimmig drein, ich meine das hier wirklich nicht böse. ;o)

Ich finde sicherlich irgendwann auch noch das Haar in der Suppe, ich möchte mich in Zukunft jedoch nicht mehr in Ihr Rinngleis einmischen.
Die Critical Mass will doch am 27.12 ne Ringgleistour machen wäre doch schade wenn die die Strecke nicht gleich finden ;o)

Eins ist mir vor paar Tagen noch aufgefallen, bei den Brrücke über die Mittelriede ist ne große Pfütze quer rüber gewesen, da müsste man auch aufschütten.

Und die Situation am Reindagerothweg/Lindenbergallee mit der roten Abbiegerspur halte ich für gefährlich, weil die Kraftfahrer (Busse, LKW, Autos) hier immer schnell fahren und offensichtlich nicht abbremsen, obwohl da 30 und Achtung Radfahrer beschildert wurde,

Allgemein gesagt muss sich Braunschweig in Sachen Fahrradstadt noch viel mehr anstengen, für Kraftverkehr wird immer was gemacht um diesen zu optimieren, Radfahrer sind immer hinten dran.

Danke fürs Abradeln, frohe Festtage und nen guten Rutsch, im nächsten Jahr gehts weiter.

MfG

Ringgleisbenutzer 18.12.2019
Antworten

Am 1948er Grabstein vor der Echobrücke wurde die Tafel entwendet. Hatte man dem AK Zeitschiene nicht schon vor zwei oder drei Jahren meine Idee übermittelt, statt Plexiglas die Metalltafel zu bedrucken und mit Folie zu überziehen?
Schade auch, dass die anderen Tafeln nicht repariert werden.

Ringgleisbenutzer 19.11.2019
Antworten

Weiß jemand wie und wann es an der Echobrücke weitergeht? Bzw. auch hinter der Ebertallee? Erst 2020?

Karsten 14.10.2019
Antworten

Ist es nicht sehr bedauerlich für die selbsternannte "Fahrradstadt Nummer zwei hinter Münster", dass rund 2 Wochen nach Beginn der Bauarbeiten beim Lokpark mit der verbundnenen Sperrung des Wegs immer noch keine Umleitung beschildert ist? Ortsunkundige fahren bzw. laufen definitiv in eine Falle und wissen nicht weiter.

Umletung 01.10.2019
Antworten

Wie auch schon an an anderer Stelle angemerkt wurde:
Das Ringgleis wird nicht nur von RadfahrerInnen gern genutzt. JoggerInnen nutzen das Ringgleis gern als Laufstrecke, da es an vielen Braunschweiger "Ecken" schlicht an geeigneten Laufrouten fehlt, die nicht asphaltiert bzw. gepflastert sind.
Würde das Ringgleis komplett asphaltiert werden, wäre dies nicht im Sinne der JoggerInnen (starke Belastung der Gelenke beim Laufen auf hartem Untergrund).
IMHO sollten die Bedürfnisse aller Nutzergruppen angemessen berücksichtigt werden - auch die der laufenden Zweibeiner.

Thomas 24.09.2019
Antworten

Ja Naturboden ist klasse, allerdings hat der ausgewaschene,teils sehr grobe, Ringgleisschotter nun wirklich nichts mit Natur zu tun und mit "normalen" dünnen Sohlen, machen Spaziergänge darauf wenig Spaß und kein Jogger kann mir erzählen, dass man darauf gut laufen kann

Bettina 08.04.2020
Antworten

Hallo Thomas,

obwohl Asphalt natürlich nicht so weich, wie ein reiner Naturboden ist, gilt er eigentlich als nicht besonders problematisch für Gelenke, wenn man darauf weniger als ca. 90 Minuten am Stück läuft. Die Einschränkung für Jogger wäre also zugegebenermaßen da, aber eher von geringer Natur. Der Zugewinn an Qualität für die Radfahrer wäre hingegen enorm.

Markus 26.10.2019
Antworten

mir begegnen häufg Jogger auf Asphaltwegen im Park, zwischen Stadtteilen, an der Oker. Wenn das alles so schlimm mit dieser Oberfläche für Jogger is, dürften die doch garnicht dort laufen. Oder gar Marathonläufe auf Straßen, Fahrbahnen stattfinden. Im Prinzenpark sind z.B. fast alle Wege asphaltiert, im Bürgerpark etwa 70 Prozent.

Eine weitere Möglichkeit, um an die begehrte Oberflächenbeschaffenheit zu kommen, wäre ein Radausflug über das Ringgleis in den Westpark, in die Wälder, zum Kreuzteich, Ölpersee oder Südsee, dort können Sie auch auf wassergebundenem Granulat joggen und sich bei Regen so richtig einsauen.
Aber bitte nicht mit dem PKW zum "Sport" fahren, dass ist erstens sehr umweltschädllich, gesundheitsschändlich, verursacht Stau- und Parkplatzprobleme, nervt erholungssuchende Radfahrer und Fußgänger in der Regel spätentens dann, wenn die Egoistenkarre im Weg parkt.

mein Name 26.09.2019
Antworten

Wäre es nicht sinnvoll für die Zeit der Bauarbeiten zwischen Lindenbergallee und Borsigstraße, sowie Reindagerothweg eine Umleitungstrecke auszuschildern? So würden in der selbst ernannten Fahrradstadt nummer zwei wegen dem "Leuchttumprozekt Ringgleis" die Radfahrer und Fußgänger nicht nach einigen 100 Metern Wegstrecke vor Sperren stehen. Das was hier gerade wieder passiert ist eine bodenlose Unverschämtheit und ein Schlag ins Gesicht der Radfahrer und Fußgänger.

Umleitung 18.09.2019
Antworten

Da die Borsigstraße und auch die Schwartzkopffstraße nun Teil des Ringgleises sind und somit auch die Verbindung zum Hbf darstellen frage ich mich wann diese beiden Straßen in ihrer gesamten Länge zu Fahrradstraßen werden.
Wenn man dort täglich unterwegs ist wünscht man sich dass neu eingeführte Verkehrsschild "Überholverbot von Radfahrenden".

Über beides sollte man mal dringend mit der Stadt sprechen weil es nicht mehr schön ist wenn man permanent in zu geringem Abstand von PKW´s und auch großen LKW´s überholt wird.

costa 30.08.2019
Antworten

An die bestehende 30-Zone (ganzer Stadtteil inklusive Schwartzkopffstraße bis Klinikum) und rechts vor links halten sich dort nur wenige, die Berufsschüler knallen da auch schon mal mit geschätzt 70-80 oder 100 durch. Auch das Aufpinseln der 30 auf die Fahrbahnen hat nichts gebracht. wenn dann noch die Erschließungsstraße für das Neubaugebiet im Rangierbahnhof kommt, wird das bestimmt noch schlimmer. An der Lindenbergallee ist es wegen der LKW zum Asphaltwerk auch sehr gefährlich, zudem Falschparker auf der Bordsteinabsenkung.

Falschparker? Da war noch was, Rote Wiese ist bei Sportveranstaltungen auch zugeparkt, weil eine Absperrung zwischen Radweg und offiziellem Parkplatz vorm Vereinsheim vor 5 Jahren weggefault ist und nicht ersetzt wird. Am Kennelweg wird auch mal deutlich mehr als 20km/h gefahren und die Halteverbotszone (Feuerwehrzufahrt) zugeparkt, sodass Radfahrer gefährdet werden. Die Asphaltoberfläche Kennelweg, Rote Wiese, Borsigstraße (am Lokpark) ist noch immer mangelhaft.
Aber das BS-Forum wollte ja diese Alternativroute haben und ist jetzt ganz stolz auf den provisorischen Ringschluss. Wäre schöner gewesen, wenn der richtige Ringschluss endlich stattfindet.

Herr Fechtel, Sie dürfen mir beim nächsten Treffen gerne eins überbraten.
Ich sags mal so, das BS-Forum hat zwar in 40 Jahren viel erreicht, aber nun ist die Luft wohl langsam raus und alles dreht sich ums Ringgleis und die positive Öffentlichkeitsarbeit hierzu. Die RG-Umleitungsstrecke im Süden ist bislang minimalst ausgebessert worden, Probleme nicht beseitigt, Wegweiser und Verkehrszeichen fehlen seit über 1,5 Jahren. Die Tafeln an den Kilometersteinen am westlichen RG sind nicht repariert, die neuen Tafeln am südlichen Ringgleis werden wegen derselben Befestigung sicher bald genauso aussehen. Poller fehlen, störender und stinkender Kraftverkehr mittels Privatfahrzeugen wird sowohl auf dem RG, als auf der Ausweichstrecke immer wieder gesehen. Klopfen Sie der Verwaltung mal auf die Finger.

Radfahrer 02.09.2019
Antworten

Also wenn ich vom Bültenweg Richtung Gliesmarode fahre, fehlen am Ende es Nördlichen Ringgleises (also am Bahnhof Gliesmarode) eindeutig Schilder wo es weiter geht.
Wir sind einfach grade aus über die Ampel durch das Wohngebiet da ich keinen Schimmer hatte wo es weiter geht....

Wenn der Bereich östliches Ringgleis so bleiben sollte, wird er nie und nimmer so gut angenommen wie der alte Teil einschließlich des Stücks bis Bültenweg....

Der Verkehr auf dem alten Ringgleis nimmt eindeutig zu, was eine Asphaltierung der Oberfläche rechtfertigen würde (teilweise ist es ja auch schon Asphalt).
Von der geforderten Vorfahrts-Regelung für das Ringgleis würden nicht nur Fahrradfahrer profitieren sondern auch Fußgänger und vor allem Jogger.
Da das Ringgleis aktuell mehr frequentiert wird als die Straßen (ausgenommen die mit Ampel und ggf. Madamenweg) wäre es auf jeden Fall angebracht die Vorfahrt dem Verkehr auf dem Ringgleis zu gewähren.

Tobias 21.08.2019
Antworten

Auf der hier querenden Grünewaldstraße gilt auf dem Radweg rechts vor links, am Ringgleisweg VZ205 "Vorfahrt achten". Der Schilderwald hier ist für den Radverkehr außerdem völlig unnötig.

https://www.mitreden.braunschweig.de/node/7959

Ich bewundere immer wieder das höchst professionelle und stetig steigende Niveau der verantwortlichen Fachbereiche und ausführenden Unternehmen, wenn es um Radverkehrsanlagen in Braunschweig geht.

Vorfahrt missachten? 16.07.2019
Antworten

gerad gefunden:
https://www.mitreden.braunschweig.de/node/7837
(Zitat)"Der Luftschifferweg stellt für Radfahrer eine wichtige Verbindung zum Ringgleis her, da die Straße eine direkte Verlängerung der Fahrradstraße Bültenweg ist. Dementsprechen hoch ist die Frequentierung durch Radfahrer. Leider ist die Oberfläche der Straße dermaßen schlecht, dass sicheres Radfahren kaum möglich ist."(Ende Zitat)

Diese Klagen sind nicht neu und es wurde mal ein Häufchen Asphalt in ein paar Löcher gestopft, was den Gesamtzustand aber nicht verbessert hat, weil grobes Kopfsteinpflaster.

MfG

Nichtallesgoldwasglaenzt 28.06.2019
Antworten

oha, heute wurde ja in der BZ wieder gegen die rabiaten, rücksichtslosen Radfahrer auf dem Ringgleisweg gehetzt. Die "unparteiliche" und "unabhängige" BZ versteht es aber durchaus andere Mißstände totzuschweigen und zu unterdrücken.

Ob dem Herren im Eichtal-Gebiet auch die Mopedfahrer auf dem Ringgleisweg aufgefallen sind, oder wird das einfach schweigend hingenommen, weil man es vielleicht sogar selbst macht? Und nicht nur da knattern die stinkenden Zweiräder regelmäßig rum.

Am Bahnübergang Nordanger-Luftschifferweg fahren anhand der immer wieder zu sehenden Reifenspuren offensichtlich auch (private) PKW immer wieder rein, dass VZ240 reicht eben nicht aus, hier gehören Poller hin. Der Mißstand wurde bereits der Stadtverwaltung vor Monaten gemeldet. Das Einzige was geschehen ist, ist das man an den anderen Seiten fehende Poller und Findlinge ersetzt hat, was das Problem aber nicht löst.

Auch das Müllproblem wird nicht behandelt, so liegen schon seit mindestens zwei bis drei Wochen Sperrmüllteile am Kennelweg unten am Damm. Seit wenigen Tagen mal wieder ein großer blauer Sack mit Hausmüll an der Rampe, Glasscherben und Müll vom Vatertag weiter oben an den blaugelben Bänken. Gestern sah ich dann noch einen blauen Müllsack am Westbahnhof. Unter der Grafittibrücke liegen auch regelmäßig Sperrmüllteile und bei den Autohändlern Arndtstraße waren vor einiger Zeit sogar Altölkanister zu bereits bestehendem Müll abgestellt worden.
Von dem Sperrmüll und den Müllsäcken, der/die seit über 1,5 Jahren am Verbindungsweg zum Messegelände liegen und mittlerweile wieder vom Grün der Pflanzen weitgehend verdeckt sind rede ich besser garnicht.

Am Ende Bienroder Weg kann man derzeit die "perfekte Abstimmung" von Bauarbeiten bewundern, dass RG ist dort ja kaum ein halbes Jahr fertig, aber direkt an der Straße hat man seit Wochen alles wegen einer Baustelle versperrt.
Beim Schimmelhof/ehem. Pressehaus hingegen riss man den RG-Weg vor ein paar Wochen auch wieder auf, um irgendwelche Leitungen daneben und quer drunter einzubuddeln.

Die neu markierten "Spuren" zwischen Feuerwehr und Heizkraftwerk bewirken kaum was, mir kamen letzte Woche schnell fahrende Radfahrer genau in den Kurven entgegen. Nicht wenige Radfahrer haben von Anfang an gesagt, dass da Spiegel zur Einsicht hin gehören, dass ignoriert die Stadt BS weiterhin. Die Werbetafel am Mittelweg behindert immernoch die Sicht auf die Fahrbahn, auch das stand bereits im letzten Jahr in der BZ zusammen mit einer ziemlich lapidaren Antwort der Verwaltung drin.
Wegweiser an den neuen Abschnitten fehlen auch noch, man stelle sich eine ganz normale Umgehungsstraße vor, an der mehr als 1,5 Jahre keine Schilder sind. Mit Radfahrern kann mans ja machen. Ich als ortskundiger Einwohner habe damit weniger Probleme, aber mir begenen häufiger Mitmenschen, die einfach mal hilflos wirken, nicht wissen wo sie sind und wie sie wohin kommen.

Im Winter sah ich einen großen LKW (12-Tonner?) des FB Stadtgrün im Abschnitt zwischen Arndtstraße und Gartenstadt. Hier wurde der Einschnitt beschnitten. Die Zwillingsreifen haben den Randbereich der wassergebundenen Oberfläche weggedrückt, der RG-Weg ist dadurch stellenweise verengt. Wann werden diese Schäden beseitigt. Wann werden die teils erheblichen Schäden und Wuzelhuckel bei der Roten Wiese, am ehem. Ausbesserungswerk und Reindagerothweg. Beim Mastbruch sind die Wege auch suboptimal, teils zu schmale Trampelpfade, teils seit Jahrzehnten schadhaft.

Braunschweig ist doch schon vor 20 Jahren von OB Steffens als Fahrradstadt Nummer zwei hinter Münster ausgerufen worden? Ich glaube, dass was der Verwaltungschef damals gesagt hat ist noch immer nicht in den Köpfen seiner Fachbereiche angekommen, dass kann man im ganzen Stadtgebiet sehen. Die Fahrbahnen sind nämlich zumeist in Ordnung, die Hochbordradwege daneben oft in seh desolatem Zustand, Wurzelhuckel, Flickschusterei, oder bestehende Radwege werden zu Todesstreifen o.ä. zurück gebaut. wie z.B. am Messeweg. Wohin gehst du wirklich, "Fahrradstadt" Braunschweig?

So schön das selbst ernannte Leuchtturmprojekt RG auf der einen Seite auch sein kann, gibt es in anderen Ecken noch Probleme. Ich habe in der Vergangenheit mit verschiedenen Leuten gesprochen, die mir deutlich gemacht haben, dass das was hier gemacht wurde eher eine Minimallösung ist und schon mal gar nicht so einzigartig, im Ruhrgebiet gibt es bessere Wege auf alten Zechen-Bahntrassen.

ich finde es auch schade, dass jetzte erstmal "Schluss" mit dem weiteren Ausbau ist und man uns auf die "Alternativroute" vertröstet. Der schönste Abschnitt über die ehemaligen Dämme des Rangierbahnhofes ist damit wieder mehr in weite Ferne gerückt. und wenn dann noch Teile des Dammes wegen dem Neubaugebiet Bahnstadt unterbrochen werden, wird der echte Lückenschluss noch weiter in die Ferne rücken.
Braunschweig muss sich in Zeiten der Diskussionen um Klimawandel, Umweltverschmutzung und Verkehrswende endlich deutlich vom MIV distanzieren und brauchbare Alternativen schaffen. Seit Jahrzehnten bestehende Wurzel-Huckelpisten wie am Lokpark und teils 10cm hoch rausstehende Schachtdeckel am Reindagerothweg sind eher ein Zeichen dafür, dass man Belange der Radfahrer nicht ernst nimmt. Auch das Falschparkerproblem auf Rad- und Gehwegen im ganzen Stadtgebiet nimmt immer mehr zu, daran sind zum Teil auch für Radfahrer völlig unpraktikabele Umbauten wie am Ägidienmarkt verantwortlich.

Wie sehr Radfahrer in Braunschweig akzeptiert werden, kann man in den Kommentaren bei der BZ-Facebookseite zum Thema Poolnudelaktion sehen, über 200 Kommentare in den ersten 24 Stunden, weitgehend Hetzerei, "die blöden Radfahrer sollen sich an die Regeln halten", "die sollen nen Helm tragen", "die brauchen Kennzeichen", "die fahren ohne Licht" (die Lampen waren auf dem BZ-Foto deutlich zu sehen) etc.pp.!
Ein Tag später, ein Motorrollerfahrer in der Fußgängerzone, der Polizisten beleidigt hat, ein Kommentar!
Wieder ein Tag später ein Autofahrer, der mit 3,31 Promille erwischt wurde, ich meine zwei Kommentare!
Also wird so ein Verhalten zumindest von den facebook-Nutzern mehr hingenommen? Kann man das überhaupt als Maßstab über die Stimmung gegenüber Radfahrern nehmen?

Daran muss sich was ändern, einerseits sehe ich die Klagen über das Fehlverhalten der Radfahrer durchaus als berechtigt an, denn mir kommen auch immer wieder Radfahrer auf der falschen Seite, ohne Licht oder jenseits jeglicher Regeln in die Quere. - Die Autofahrer und Fußgänger sind im Übrigen auch nicht besser, halten sich jedoch immer für was besseres -
Andererseits müssen wir ganz stark daran arbeiten, dass anderen Verkehrsteilnehmern Regeländerungen wie Fahrradstraßen, Freigaben in Gegenrichtung, Abstand usw. klar gemacht werden, ich erlebe immer wieder Konflikte wegen Unwissen auf der aneren seite, Fußgänger die bei "Radfaher frei" versuchen Radfahrer zu belehren auf der Fahrbahn zu fahren und Autofahrer, die Radfahrer auf der Fahrbahn Radfahrer auf den Fußweg scheuchen wollen.
Die BZ müsste in dem Bereich noch viel mehr machen und Themen auch wiederholen.

radfahrerberuhigungsgleisweg 08.06.2019
Antworten

Hallo, ggf sollten Sie bedenken, das eine Zufahrt für Rettungswagen etc. auf das Ringgleis möglich sein müssen. Ein Ruf nach Poller ist da nicht hilfreich und zu kurz gedacht... Versenkbare oder umlegbare Poller sind übrigens keine Alternative, da diese im Winter meist nicht zu bewegen sind... Auch die Damen und Herren vom Stadtgrün müssen aufs Gleis, sonst beschweren Sie sich womöglich darüber, das der Weg völlig zugewachsen und nicht mehr zu benutzen ist. Soweit ich informiert bin, soll das Ringgleis grundsätzlich asphaltiert werden, so das die Malaise mit dem aufgeweichten Belag wohl bald der Vergangenheit angehört.

Martin Schipke 18.07.2019
Antworten

Also die Aussage "Autofahrer und Fußgänger sind … nicht besser" kann ich so nicht stehen lassen und ist an den Haaren herbeigezogen. Ich spreche jetzt für die Autofahrer: Der überwiegende Teil hält sich an die Verkehrsregeln, fahren nicht einfach bei rot über die Ampel, fahren nicht auf der verkehrten Seite oder ohne Licht und und und ! In der Regel verursachen Radfahrer die Verkehrsunfälle weil sie sich nicht an Regeln halten oder die Straßenverkehrsordnung nicht kennen. Ergo sind für mich die Radfahrer die meinen etwas besseres zu sein. Ich für meinen Teil respektiere alle Gruppen !

A. K. 05.07.2019
Antworten

Die Verstöße sind andere, aber keine. Erkehrsgruppe ist fehlerfrei!
Beim Autofahrer sind es Geschwindigkeits-, Abstands- und Parkverstöße!
Können sie gerne ignorieren sind aber sehr häufig zu finden.
Beim Radfahrer sind es Fahren auf der falschen Seite, bei rot oder auf dem Gehweg.

Kennen der StVO und bewusst ignorieren sind zwei verschiedene Dinge

The doctor 24.10.2020
Antworten

@ A.K. Fahren Sie doch ganz einfach mal mit dem Fahrrad durch die Stadt, dann werden Sie sehen, wer sich nicht an die Regel hält. Sind nämlich alle und alle nehmen sich nicht viel bei den Verstößen, in der Regel wegem purem Egoismus. All das aufzählen, was ich jeden Tag sehe, würde den Rahmen sprengen. Aber die Verkehrsteilnehmer sind zumeist verwundert oder drohen, wenn man sie mal auf irgendwas anspricht.
Und bei Rot über die Ampel, kennen Sie die neuen Fahrradampeln schon, die stehen vor der Kreuzungen und werden oft von den Autiofahrern nicht gesehen, das was Sie vielleicht geshen haben ist eine rote Fußgängerampel, die eine andere Taktung hat, als die Fahrradampel. Und jetzt raten Sie mal wie viele Autofahrer ich täglich bei Rotlichtverstößen sehe?

@herr Schippke, es gibt Klapppoller. die Rettungsdienste haben auch Schlüssel dafür, zumeist waren auch Poller an jeder Einmündung des Ringgleisweges verbaut, die fehlen aber teilweise wieder. Das kommt oft durch die externen Dienstleister wie Müllabfuhr oder den FB Stadtgrün, die ziehen den Poller, legen ihn beiseite oder auf die Ladefläche, weg ist er dann.

@BS-Forum, in dne eltzten Tagen sind mir wieder einige Mopedfahrer auf dem Ringgleis aufgefallen, ich kann leider bei dem Gestank und dem Staub, den diese illegalen Kraft-Fahrzeuge auf dem Weg verursachen nicht mehr atmen und muss mich übergeben. So am Kennelbad/Schloss Richmond bis Gartenstadt, zwischen westbahnhof und Madamenweg, Hildesheimer Straße bis HKW-Mitte habe ich so einige in den letzten Tagen gesehen.

Ringgleisbefahrer 30.07.2019
Antworten

Besser kann man es nicht sagen! Genau so ist es!

Peter W. 22.06.2019
Antworten

Das Ringgleis ist für Fahrradfahrer nur bei Schönwetter zu benutzen. Bei Regen ist er für die Fahrt zur Arbeit nicht zu gebrauchen, es sei denn, man hat einen Ganzkörper-Schutzanzug. Leider sehe ich daher immer weniger Benutzer. Schade das eine so schöne Idee so stümperhaft umgesetzt wird.

Daniela 31.05.2019
Antworten

Tja. Jetzt wurde ich in der Kurve bei der Echobruecke beinahe von einem Raser erfasst, der deutlich mehr als die zulässige HG fuhr und in der Kurve fast wegrutschte.
Des weiteren wurde da am Kennelweg unten Sperrmüll abgeladen.
Sieht sich die Stadtverwaltung hier zuständig oder bleibt es bis Sankt Nimmerleinstag liegen, wie beim Weg zum Messegelände.

radfahrerberuhigungsweg 22.05.2019
Antworten

Oben an der Sitzgelegenheit beim Kennelweg wurde wohl etwas sauber gemacht. Trarig nur, dass das professionelle Personal nicht in er Lage war die sichtbaren Kunsstoffverpackungen an der Nordseite, ca 50cm-1m neben dem Weg unweit der Sitzgelegenheit zu entfernen.

Im Sinne des Umweltschutzes, Artenschutzes, des Mikroplastikproblems ist es aber unerlässlich, dass solche Verunreinigungen zeitnah entfernt werden. Ich habe daher auch kein Verständnis dafür, dass bereits vor Jahren gemeldete Müllablagerungen und größere Verunreinigungen nicht beseitigt werden und hier nur halbe Sachen gemacht werden.

Fridays for Future!

Radafahrerberuhigungsgleisweg 10.05.2019
Antworten

So, jetzt war ich mal wieder da am Madamenweg, den Wegweiser an der dortigen Riggleiskreuzung findet man in der Tat eher schwer, weil er an einem Lampenmast weiter weg angebracht wurde. Die Klage, dass man das Ringgleis teilweise schwer findet, ist durchaus berechtigt, finde ich.

Oberhalb Kennelweg nutzte in den letzten Tagen jemand die "Aussichtsplattform" mit den blaugelben Sitzgelegenheiten als Abladeplatz für Hausmüll, der Müll liegt zum Teil auch an der andren Dammseite. Sehen Sie eine Lösung für das andauernde Müllproblem am Ringgleis? U.a. sind ja noch mehr Stellen teils erheblich mit Sperrmüllteilen und Müllsäcken verunreinigt und die Ablagerungen werden auch auf Meldung gegenüber der Stadt BS nicht beseitigt.

ich finde es ja toll, dass ein weiterer Politiker nun gemerkt hat, dass der Weg bei Regen matschig ist und man nur noch schwer voran kommt.

Radfahrerberuhigungsgleisweg 07.05.2019
Antworten

Oha, da war heute aber viel los auf dem Ringgleis. Am Madamenweg musste ich ein auswärtiges Ehepaar, welches auf der Suche nach dem Ringgleisweg war, drauf hinweisen, dass sie es gerade gefunden haben. Die dachten es wäre schon alles Komplett befahrbahr, nee sagte ich Teilabschnitte sind noch in Bau und noch nicht mal komplett beschildert. Schade, Schade...

die Stadt BS hat bereits rund 1,5 Jahre versäumt die schon damals geöffneten Abschnitte mit Wegweisern auszustatten. Ich habe jetzt nicht drauf geachtet, wie es am Madamenweg und den übrigen Straßenkreuzungen ist, aber hier sollte man endlich mal Wegweiser und Hinweisschilder aufbauen, wo sie fehlen, bzw. aktualisieren, wo Wegweiser eine falsche Richtung anzeigen, die Gartenstadt oder Broitzem liegen nämlich nicht in Richtung Echobrücke/Kennelbad.

Daran kann man mal wieder mal sehen, wie die Stadt BS uns Radfahrer behandelt. Touristisch gesehen ist das ein Fiasko und ein Schlag mit der dem bronze-Schwanz des Burglöwen ins Gesicht der Radler! Selbst Braunschweiger, die nicht so viel radeln und nicht alle Ecken kennen, würden in die Irre geführt.

Wäre es vielleicht machbar, wenn man den offiziellen Ringgleisflyer der Stadt BS mit Karte desselben und vielleicht das Ringgleisprogramm auch direkt in Kästen am Ringgleis auslegt?

Außerdem sind die Schilder "Ringgleis" unter den Wegweisern, wo vorhanden, doch arg klein eine Nummer größer würde mehr isn Auge fallen.

MfG

Radfahrerberuhhigungsgleisweg 01.05.2019
Antworten

Bin gestern nach dem Regen 20 km Ringleisweg gefahren und habe dem Klima wieder 2...3 kg CO2 erspart. Aber man muss schon ziemlich idealistisch sein, um das zu machen. Die Oberfläche ist eine wirklich übelste Schlammpampe und das Fahrrad, die Schuhe und Hose sehen "aus wie Schwein"! Im Grund ist das eine ausgemachte Frechheit, dass dieser Weg in einem solchen Zustand ist und nichts unternommen wird, die dauerhafte Nutzung für Jedermann und -frau zu gewähreisten - bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit!
Zwischen Lehmanger und Gartenstadt hat der Belag in feuchtem Zustand die Konsitenz einer Schaumstofmatte - mit ähnlicher Bremswirkung, nur dass der Dreck nur so spritzt.
In dieserm Abschnitt arbeitet sich zudem der grobe Schotter langsam aber unaufhaltsam nach oben und man läuft Gefahr, sich Felgen und Reifen kaputt zu fahren!

Wenn irgendwo im Stadtgebiet die Straße so mit Schlammbrühe und -pampe verdreckt wäre, gäbe es eine Revolution der Autofahrer, die sich Ihr "geliebtes Blech" eindrecken und vermutlich würden Stadtreinigung und Feuerwehr ausrücken. Radfahrer scheinen das aber akzeptieren zu müssen... warum eigentlich? Auch Radfahrer sind Steuerzahler!

Meiner Meinung nach ist jeder weitere Euro, der in diese "wassergebundene Decke" gesteckt wird absolut rausgeschmissenes Geld!

Gleiches gilt für diesen "zwanghaft" vorangetriebenen Ringschluss des Weges. Ich bin sicher, dass auch hier mancher Euro besser angelegt wäre, wenn man ert einmal die viel genutzten Abschnitte im Westen und Norden instand setzt - mit einer Asphaltschicht!
Ich erwarte, dass das Interesse an eine vermutlich aufwendig hingefriemelten und teuer ausgeschilderten Streckenführung kreuz und quer übers Bahngelände, durch die Mastbruchsiedlung und die Feldmark eher geringeres Interesse hervorruft als eine gute Nutzbarkeit der vorhandenen Abschnitte.

Petter 04.04.2019
Antworten

Das Ringgleis hat bei einigen Radfahrern schon einen neuen Namen: "Radfahrerberuhigungsgleisweg" o.ä.!
Warum wohl, weil das RG nahezu immer gut und sehr häufig in den Medien beschrieben wird, außer wenn den Radfahrern wieder auffällt, dass neu eröffnete Abschnitte bei Regen matschig sind.

Von einen richtigen Ringschluss sind wir weit entfernt, was jetzt kommt ist "Ausweichroute" auf bestehenden Wegen, die nicht gerade bester Qualität sind und nicht ausgebessert werden. So bestehen auf der Borsigstraße am ehemaligen Ausbesserungswerk doch erhebliche Asphaltschäden und Wurzelhuckel, die der Stadtverwaltung bereits vor Jahren mitgeteilt wurden. Man hält sich jedoch für "nicht zuständig", na immerhin hat man das Zuwuchern des bereits jetzt viel genutzten Weges noch verhindert.

Im Bereich "Rote Wiese" (Alternativroute) siehts kaum anders aus, auf ausgewaschenen Asphalt rattert man so hin und bei Sportveranstaltungen, parken die armen erschöpften "Sportler" mit dem PKW im und auf dem Weg. Das muss man sich mal ansehen und verstehen, da fahren hunderte "Sportler" mit dem PKW zum Sportplatz und parken alle so nah wie möglich vor der Eingangstüre, während 200-300m weiter der offizielle Parkplatz leer ist.
Und die Stadtverwaltung verhindert das nicht mal durch reparieren bzw ersetzten von vergammelten Absperrungen. Nein, es wird auf den glorreichen Vorschlag vom BS-Forum ein Poller umgesetzt, was nun die PKW-Fahrer motiviert genau da vor im Weg zu parken. Herzlichen Dank auch!
Die Asphaltschäden wurden auch nur kleckerweise ausgebessert, statt alles richtig zu machen.

ja, alter Bahnschotter kommt durch, insbesondere zwischen Westbahnhof und Gartenstadt, zwischen Arndtsraße und Gartenstadt war vor paar Monaten ein 12-Tonner o.ä. von FB Stadtgrün unterwegs und hat mit seinen dicken Zwillingsreifen den Rand zerfahren. Der Weg wird hier in Teilbereichen wegen der Beschädigungen immer schmaler. Es wird aber nicht repariert.

Zwischen Westbahnhof und Echobrüche, sowie Zubringer Messegelände und an der Soda-Brücke Nordanger befinden sich stellenweise wilde Müllablagerungen, Müllsäcke, Sperrmüll, Hausmüll, Bauschutt, Grünschnitt vom benachbarten KGV. Die Stadt BS sieht sich trotz Meldung dieser Mißstände "nicht zuständig" den Müll zu beseitigen oder durch evtl. Grundstückseigentümer beseitigen zu lassen. Darüber berichtet keine Zeitung und auch keine Broschüre des BS-Forums.

Am HKW Mitte und Mittelweg besteht erhöhte Unfallgefahr durch nicht einsehbare Kurven und Werbeschilder. Die Stadt BS sieht laut BZ keinen Anlass dieses zu ändern. Tja, so lange nichts passiert ist das ja OK, in ähnlich uneinsehbarer Lage habe ich schon Radfahrer gesehen, die sich beim Ausweichen lang gelegt haben.

Der Luftschifferweg ist sowas von marode und ein Schlag ins Gesicht für jeden Radfahrer. Auch hier reagiert die Stadt BS nur mit vereinzelten Auffüllungen zwischen dem Kopfsteinpflaster. Auch das Falschparken und Befahren des RG mit privaten KFZ in dem Bereich wird nicht verhindert.

Ich gehe auch davon aus, dass wir nun die nächsten Jahre nichts nennenswertes in Sachen RG erleben werden, eine Weiterführung auf dem Damm wird an Kosten scheitern, der Damm wird wegen der Erschließungsstraße der "Bahnstadt" unterbrochen werden und die Stadt wird sich rausreden, dass die "Alternativroute" doch so toll ist und im Einvernehmen mit dem BS-Forum ja beschlossen wurde,

Den Weg vom Kennel über den Damm hinter der Mastbruchsiedlung zu bauen, würde eine direkte Verbindung des NSG Riddagshausen und der Buchhorst mit dem Westen der Stadt ermöglichen. Wenn man das mal weiter spinnt, kommt man durch die Buchhorst zur bereits befahrbahren ehemaligen BSE-Bahntrasse nach Gliesmarode/Volkmarode und von da wiederum sehr einfach zur Schuntertalbahn bei Querum, von da dann wieder zur TU Beethovenstraße, es also wäre ein "großer Ring" abseits von Straßen möglich. Aber die Stadt BS wird das nicht machen, jedenfalls nicht in den nächsten 30 Jahren.

Für einen vernünftigen Radverkehr brauchen wir eine ordentliche Radinfrastruktur, das was die Stadt BS zur Zeit macht ist nur noch Mist. Sie baut Radwege zurück, setzt an Kreuzungen verwirrende Ampeln mit teils sehr benachteiligenden Steuerzeiten für Radfahrer ein. An einigen Stellen sind sog. Bettelampeln, die nur auf Knopfdruck reagieren. Radfahrer und Fußgänger fahren und laufen hier auch bei Rot drüber, wenn die Ampel nicht grün wird.
zugestellte Radwege, Radfahrstreifen werden nicht konsequent verfolgt, zweireihiges Dauerparken in einigen Straßen bereits Normalität, dadurch fahren die im richtigen Parkplatz stehenden PKW nun auf den Geh- und Radwegen aus, statt den behindernden Falschparker anzuzeigen. Die Ordnungsbehörden haben hier total die Kontrolle verloren.

Von den mittlerweile 3 Clubs und Initiativen, die sich für bessere Bedingungen im Radverkehr einsetzen wollen, sieht man leider nicht allzuviel dazu.

Radfahrerberuhigungsgleisweg 29.04.2019
Antworten

Ich finde die Oberfläche eigentlich OK, schon der fehlende Flächenversiegelung wegen.
Ich frage mich allerdings, warum es Planungen für einen Radschnellweg zwischen BS und WOB gibt. Würde es nicht wesentlich mehr Sinn ergeben, wenn man solche zwischen den umliegenden Ortschaften und BS etabliert?
Ich weiß...Politiker handeln oft weder in unserem Interesse, noch logisch.

Bastian 16.01.2019
Antworten

Das Thema Radschellweg ist wieder so ein Ding, womit sich jemand profillieren will. Im Grunde genommen ist der Feldweg zwischen Dibbesdorf über Wendhausen nach Lehre entlang der Schuntertalbahn schon ganz OK. Der Weg zwischen Querum und Dibbesdorf hat wegen der Splittoberfläche einen etwas schlechteren Zustand, ist aber trotzdem zügig befahrbar. Auf der Wolfsburger Seite sieht das noch etwas anders aus. Ich sehe keinen Grund hier in BS irgendwo noch Geld zum Fenster rauszuwerfen. Lieber die bestehenden Wege sanieren, Lücken im Netz schließen, u.a. Verbindungsrampe Ringgleis zur Friedrich-Seele-Straße schaffen (hätte man von Anfang an bauen sollen).
ich bin der meinung, dass die Stadt BS Radfahrer nicht genug ernst nimmt, Hinweise auf Probleme, Unfallgefahren und widersprüchliche Verkehrsführungen nicht gerne sieht und bei Eingaben nur vorformulierte Standardabsagen zurücksendet.
Daher müssen Interessenvereine wie das BS-Forum und der ADFC Braunschweig viel energischer auftreten. Radverkehr ist auch Verkehr, wichtiger Verkehr mit Grundbedürfnissen an Wegzustand, Barrierefreiheit (Brückenbreite, Treppenstufen an Brücken, enge Umlaufgitter) uvm. Wir haben teilweise immer noch Zustände wie in den 1960er- bis 1980er-Jahren, autogerechte Stadt, viel zu schmale Radwege, glattes und holpriges Kopf- und Kleinsteinpflaster auf Radwegen, sowei bei 2000er und 2010er Neubauten immernoch gefährliche Fehlplanungen wie am Ägidenmarkt oder dem Bohlweg.
Wo seid Ihr, Ihr Radfahrer, begehret endlich mal auf!

Radfahrer 23.01.2019
Antworten

Für mich, als ziemlich unempfindlicher,
das Ringgleis nur in meiner Freizeit nutzender Radsportler,
ist die derzeitige Oberfläche der Ringgleisstrecke völlig OK.

Aber: wer sie z.B. für Fahrten zur Arbeitsstelle, zu Veranstaltungen etc. nutzen möchte,
kann ja nicht so ohne weiteres den mehr oder weniger "reichlichen Dreck" entfernen,
der das Rad und die Kleidung befrachtet, und das in Abhängigkeit von der Witterung und örtlicher Nutzung auch noch in mehr oder weniger starkem Maße.

Deshalb finde ich die Idee einer "sauberen" Oberfläche prinzipiell sehr gut,
nur sollte die Frage der ökologisch sinnvollst-sauberen Ausgestaltung gründlich geprüft werden
und nicht der "schnellen Nummer : BILLIG" geopfert werden.

Ausserdem: Ich wünsche mir eine mindestens 1 x wöchentliche Reinigung der Strecke, denn dieses innerstädtische "Juwel" verdient es ganz besonders und unbedingt sauber gehalten zu werden.

Wolfgang Maeser 30.05.2018
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Ganz richtig! Bei einer Asphaltierung könnte man sogar ab und an einen "Winterdienst" machen und Schneematsch wegräumen!
Leider werden die kreuzenden Sraßen ja immer kräftig "gesalzen" und das Salz dann unweigerlich durch die Radler und Fußgänger auf die Ringgleisstrecke getragen.

Peter W. 22.06.2019
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Es gibt übrigens auch viele Läufer, die das Ringgleis nutzen... Ich möchte keinen asphaltierten Weg, der meine Knie kaputt macht. Und wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, nehme ich gerne ein paar Dreckspritzer in Kauf, denn die kann man abwaschen. Mit dem Bremsen oder Ausweichen hatte ich bislang auch nie Probleme.

Anne Gehrke 11.02.2018
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"Wer die Geister rief..." Die Radvehrkehrs-Mobilität nimmt stark zu, u.a. regt deshalb auch der ADFC richtigerweise an, ein weitestgehend zusammenhängendes eigenes Radverkehrs-Wegenetz zu entwickeln. Dadurch könnten viele Konflikte der unterschiedlichsten Mobilitätsarten verringert oder ganz beseitigt werden. Deshalb ist dieser Ansatz richtig. Unzweifelhaft ist das Ringgleis deshalb ein maßgeblicher Teil eines solchen Netzes! Der Beweis ist die gute und stark zunehmende Nutzung durch Radfahrer. Die Steigerung der Radfahr-Mobilität ist ein gutes Ziel, dabei ist die "Qualität" ein wesentlicher Faktor. Auf einer wassergebundenen Oberfläche ist keine komfortable Nutzung gegeben. Schlaglöcher, Pfützen, Staub, schlechtes Bremsverhalten und Ausweichen (nicht nur bei schlechtem Wetter), werden überwiegend bemängelt. Darüber hinaus sind hohe Unterhaltskosten ständig nötig. Darum ist es wichtig, das Ringgleis nicht "ausschließlich" als "Kulturpfad" zu interpretieren. Nichts spricht sagen, solche Inseln auf dem langen Ringgleis einzubinden. Aber mit Verlaub - allenthalben angepriesene "Flohmarktnutzungen" vor die Grundnutzung als Radweg zu stellen, verfehlt das Ziel. Deshalb: Ein Ausbau nur noch asphaltiert vorzunehmen!
Reinhard Manlik

Reinhard Manlik 02.08.2017
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Herr Manlik,
"Ein Ausbau nur noch asphaltiert vorzunehmen!"
Da Sie ja auch Ratsherr der CDU im Braunschweiger Rathaus sind, möchte ich gerne mal wissen, warum Sie das nicht schon seit mindestens 2 Jahren umsetzen und Wegabschnitte wie Hamburger Straße bis Bienroder Weg und Gartenstadt - Kennelweg noch die wassergebundene Oberfläche haben.
Sich bei der Einweihung mit den anderen Leuten vor die Kamera stellen können Sie jedenfalls besser als Ihren Forderungen hier Taten folgen zu lassen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man hier in sachen Asphaltierung sogar eine überparteiliche Mehrheit im Rat finde würde.
Das BS-Forum könnte das im Übrigen dem Herrn Manlik auch ab und zu mal unter die Nase reiben, was er hier vor rund zwei Jahren gesagt hat.

Radfahrer 23.01.2019
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