Ausschuss stimmt Programm zum weiteren Ausbau des Ringgleises zu

Veröffentlicht von am 03.12.2020
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In seiner Sitzung am 02. Dezember 2020 hat der Planungs- und Umweltausschuss mit den Stimmen der „bunten Mehrheit“ (SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, BIBS, Fraktion P-Quadrat) dem Maßnahmenprogramm 2021-2023 zum Ausbau des Braunschweiger Ringgleises zugestimmt. Die CDU enthielt sich der Stimme. Auch die betroffenen Stadtbezirksräte hatten dem Programm zuvor jeweils zugestimmt.

Mit dem Maßnahmenprogramm besteht nunmehr ein konkreter Handlungsauftrag für die Stadtverwaltung zur Realisierung weiterer Baumaßnahmen (vor allem am westlichen und nördlichen Ringgleis) sowie zur Planung weiterer Streckenabschnitte auf oder nahe der Originaltrasse des Ringgleises (als Ersatz für die derzeitige „Umfahrungsstrecke“ im Südosten).

In 2021 sind konkret folgende Maßnahmen geplant:

  • Asphaltierung weiterer Streckenabschnitte, die bisher eine wasser-gebundene Deckschicht haben  (u.a. Celler Str. bis Okerbrücke-Nord)
  • Sandfarbene Beschichtungen bereits asphaltierter Strecken (Celler Str. bis Ernst-Amme-Str., Kälberwiese bis Broitzemer Str.)
  • Beleuchtung des Ringgleisweges zw. Borsigstr. und Lindenbergallee
  • Neubauabschnitt zw. Lindenbergallee und Reindagerothweg mit einem Aussichtspunkt auf den Rangierbahnhof
  • Ergänzung von Bänken und Aufenthaltsflächen am Ringgleisweg
  • Begrünung wegebegleitender Flächen/ Anlage von Blühstreifen
  • Ausstattung des Ringgleisweges mit Info-Stelen (beginnend an der Hamburger Str.)

Insgesamt sollen im Jahr 2021 ca. 1 Mio. Euro in den Ausbau des Ringgleisweges investiert werden. Einzelheiten – auch zu den Planungen der „Südostschleife“ und des Postgleises - werden weiterhin im „Gesamtstädtischen Arbeitskreis Ringgleis“ vorgestellt und diskutiert.

(Zuletzt geändert am: 03.12.2020 um 11:08)

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